2019

Am 30. Mai 2019 ist es wieder so weit!

Wichtiges Thema beim Oberschwabentag

In diesem Jahr lautet das Motto „FRIEDEN = LEBEN“ und bekommt seine Idee aus der Jahreslosung: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34,15). Bischöfin i. R. Bärbel Wartenberg-Potter wird beim Festgottesdienst um 10.00 Uhr im Zirkuszelt über die Jahreslosung predigen. Den Gottesdienst begleiten die Bläserinnen und Bläser der Posaunenchöre aus den Bezirken Biberach und Ravensburg. Parallel ist Kindergottesdienst und Jugendgottesdienst mit gemeinsamem Beginn im Zirkuszelt. Es gibt ein warmes Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Um 13.00 Uhr und um 14.30 Uhr starten die Workshops und Gesprächskreise, von 12.00 bis 15.30 Uhr wird ein Familien- und Kreativprogramm angeboten. Zum Abschluss findet um 15.45 Uhr im Zirkuszelt eine Friedensandacht mit Hannah Geiger, Pfarrer Gunther Wruck sowie Reverend Martin Ngnoubamdjum und seiner Trommel. Die Segensworte spricht Pfarrer Georg A. Maile.

13:00–14:00 Uhr

Bibelgespräch zur Jahreslosung

mit Landesbischof i. R. Dr. Gerhard Maier

großer Saal (8)


Kirche Jesu Christi – Ökumene ist meine Heimat – Wie ist das möglich?

Impulsreferat von Bischöfin i. R. Bärbel Wartenberg-Potter mit anschließendem Gespräch
Moderation: Reverend Martin Ngnoubamdjum, Pforzheim

großer Seminarraum (7)


Warum ich zum Christentum konvertiert bin?

In Biberach gibt es seit einigen Jahren eine kleine persischsprachig-christliche Gemeinde. In der persönlichen Begegnung und im Gespräch können Themen der Konversion, Taufe, des christlichen Glaubens aus der Sicht von geflüchteten Menschen angesprochen werden.

Pfarrer Ulrich Heinzelmann, Biberach und Team

Himmelsblick (12)


Friedensethik angesichts aktueller globaler Herausforderungen.

Am Ende der Friedensverheißung „Schwerter zu Pflugscharen“ heißt es beim Propheten Jesaja: „und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen“ (Jes 2, 4).
Im diesem Workshop führen die Referenten in die aktuellen friedensethischen Herausforderungen ein und diskutieren diese mit den Teilnehmenden.

Hannah Geiger, Referentin für Friedenspädagogik am Pädagogisch-theologischen Zentrum (PTZ) in Stuttgart-Birkach, und Pfarrer Gunther Wruck, Friedensbeauftragter des evangelischen Kirchenbezirks Biberach und Mitglied der Friedenskonferenz im Raum der EKD.

Tagungsraum (11)


Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Sozialer Frieden – Was ist das? Was gefährdet ihn? Was stärkt ihn?

Herzliche Einladung zum Gespräch und zur Diskussion mit Frau Bärbel Mauch, Regionsgeschäftsführerin des DGB-Bezirks Baden-Württemberg in Ravensburg

Seminarraum (6)

Ein Treffen für den Frieden

Mehr als 500 Teilnehmer beim Evangelischen Oberschwabentag 2019

Großes Interesse und beste Voraussetzungen für ein gutes Gelingen unserer diesjährigen Veranstaltung erlauben ein erfreuliches Resumee. Das lebenswichtige Thema erfordert Optimismus, Durchhaltevermögen und Glauben (an den Erfolg) eines mühsamen Weges. Viele Teilnehmer und die Veranstalter brachten dies offenbar mit. Würde sich globaler Frieden nach ein paar Gebeten und Gespächen rasch einstellen, hätten wir ihn schon längtst. In Wirklichkeit muss er immer wieder errungen werden und bleibt zerbrechlich. Der EOT 2019 war sicher EIN Bausteinchen zu dieser Sisyphosaufgabe.

Pfarrer Georg Maile (von links), Reverend Martin Ngnaubamdjum in seiner Kameruner Tracht, Bischöfin i. R. Bärbel Wartenberg-Potter sowie weitere Leiter von Gesprächskreisen bei ihren Fürbitten. (Foto: Fotos: Monika Fischer)Bild: Pfarrer Georg Maile (von links), Reverend Martin Ngnaubamdjum in seiner Kameruner Tracht, Bischöfin i. R. Bärbel Wartenberg-Potter sowie weitere Leiter von Gesprächskreisen bei ihren Fürbitten. (Foto: Fotos: Monika Fischer)

Über den diesjährigen EOT in Aulendorf schreibt die Schwäbische Zeitung: „Seit nunmehr 26 Jahren findet an Christi Himmelfahrt der Evangelische Oberschwabentag in der Aulendorfer Dobelmühle statt. Entsprechend der Jahreslosung 2019 „Suche Frieden und jage ihm nach“ widmete sich die Veranstaltung diesmal dem brandaktuellen Thema Frieden. Dazu hatte das Organisationsteam eine Reihe namhafter Referenten eingeladen, die ein knappes Dutzend Gesprächskreise und Workshops anboten, ergänzt durch diverse Infostände. Parallel dazu gab es ein Familien- und Kreativprogramm. (Bitte weiterlesen auf der Website schwaebische.de)”


14:30–15:30 Uhr

Welchem Frieden jagen wir nach?

Kirchliche Bemühungen um Frieden sind keine Mangelware – und doch scheint es noch immer in unserer Welt am Frieden zu mangeln. Worauf richten sich unsere Bemühungen, wenn wir am Frieden interessiert sind, und welche Einsichten kann die Friedens- und Konfliktforschung dazu beitragen?

Diese Fragen diskutieren wir mit dem Friedensforscher Prof. Dr. Christoph Weller, Augsburg

großer Saal (8)


Rüstungsexporte Württemberg.

Die württembergische Landeskirche hat sich gegen Rüstungsexporte positioniert. Wie können Kirchengemeinden ins Gespräch mit Mitarbeitenden von Rüstungsbetrieben kommen, die ja zugleich oft Gemeindeglieder sind? Der Referent bringt seine Erfahrungen aus den Gesprächen mit den Vertretern der Konzerne und vor Ort in die Arbeitsgruppe ein.

Albrecht Knoch, Wirtschafts- und Sozialpfarrer, Prälatur Ulm

großer Seminarraum (7)


Christen und Christinnen in China und ihre Friedensvisionen.

Pfarrerin Eva Ursula Krüger, Friedrichshafen

Himmelsblick (12)


Frieden lernen heute.

Am Ende der Friedensverheißung „Schwerter zu Pflugscharen“ heißt es beim Propheten Jesaja: „und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen“ (Jes 2, 4). Nicht mehr den Krieg lernen, positiv gewendet: „Frieden lernen!“, – wie kann das gehen? In diesem Workshop führen die Referenten in die Friedensbildung ein und zeigen, wie „Frieden lernen“ in Kirchengemeinde und Religionsunterricht gestaltet werden kann.

Hannah Geiger und Pfarrer Gunther Wruck (s. a. Workshops I, „Friedensethik“)

Tagungsraum (11)


Interkulturelle Orientierung.

In den Gemeinden begegnen uns Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, mit unterschiedlichen Schicksalen, Prägungen, Gefühlen und Wünschen. Informationsaustausch und praktische Übungen zum Thema „Umgang mit Vielfalt“.

Diakon Horst Knöpfel, Diakonisches Werk Württemberg, Fachstelle Interkulturelle Orientierung in der Prälatur Ulm, Diakon Dietmar Oppermann, Diakonisches Werk Württemberg, Koordinierungsstelle Flüchtlingsdiakonat in der Prälatur Ulm.

Seminarraum (6)

13:00 Uhr
Mühlenführung Start am Infostand Förderverein

13:00 Uhr
Gesprächskreise und Workshops I

14:30 Uhr
Gesprächskreise und Workshops II

15:45 Uhr
Abschluss im Zirkuszelt (1)
Friedensandacht mit Hannah Geiger, Pfarrer Gunther Wruck und mit Reverend Martin Ngnoubamdjum und seiner Trommel,
Segensworte: Pfarrer Georg A. Maile

12 bis 15.30 Uhr

  • Kinderprogramm für 6- bis 15-Jährige,
    mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom ejw Ravensburg. Mit dabei ist der „human kicker“.
    (Eltern haften für ihre Kinder. Zuverlässige Betreuung während der Workshops, wenn gewünscht).
    Zeltwiese (5)

  • Hochseilgarten
    (Kostenbeitrag, für Teilnehmer unter 18 Jahren benötigen wir die Zustimmung der Eltern)

  • Kreativworkshop: Friedenstauben modellieren für Erwachsene und Kinder.
    Mit Karin Schorisch-Löffler, Töpfermeisterin, Pfullendorf.
    Kostenbeitrag: 3 €.
    Zeltwiese (5)

     

11.00 bis 15.30 Uhr

  • Gustav-Adolf-Werk

  • Oikocredit
  • KDA – kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt

  • LAGES – Landesarbeitsgemeinschaft evangelischer SeniorInnen

  • EFW – Evangelische Frauen in Württemberg

  • Förderverein Dobelmühle

  • Johanniter/Hospizgruppe Bad Schussenried